Herbstklausur 2025

Zukunft geht nur gemeinsam! Austausch, Ideen, Weitblick: Mit Zuversicht und Optimismus stellen W.I.R. die Weichen für die nächsten Jahre. Ein herzliches Danke an Almis Berghotel für die großartige Gastfreundschaft & das hervorragende Essen! https://www.facebook.com/share/v/14M1Yb7SZ3U/
Ein Abend voller Kunst und Freude

Am Freitag, 5. September, haben die Künstler:innen der WITA ihre Ausstellung im Impulse Kunsttreff Kematen eröffnet. Inspirierende Gespräche, fröhliche Gesichter und jede Menge kreative Werke. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren – und ganz besonders an das Team von Impulse für die Möglichkeit, diese Ausstellung zu realisieren. Dorfstraße 4, Kematen in Tirol Die Ausstellung läuft noch bis 30. Jänner 2026 #wirsozialdienstleistungggmbh
Großer Erfolg für WIR

Die W.I.R. gemeinnützige GmbH hat sich 2025 wieder für den Staatspreis Unternehmensqualität beworben und nach einem umfassenden 2-tägigen Assessment, Standortbesuchen und Strategiegesprächen hervorragend abgeschnitten. Aufgrund dieses erfreulichen Ergebnisses hat eine hochkarätige Jury W.I.R. als Finalisten auserkoren. Durch die hohe erreichte Punktezahl erhielten wir zudem die Auszeichnung „Exzellentes Unternehmen Österreichs 2025“. Aus den Finalisten wurde W.I.R. gemeinsam mit 4 anderen Unternehmen für den Staatspreis nominiert und unterlag letztlich nur knapp dem Geriatrischen Gesundheitszentrum Graz. Der Staatspreis Unternehmensqualität verfolgt das Ziel, exzellente Unternehmen und Organisationen ins Rampenlicht zu stellen und den Stellenwert ganzheitlicher Qualität sichtbar zu machen. Großunternehmen, Mittlere und Kleine Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Organisationen, die vorwiegend im öffentlichen Eigentum stehen, können sich jedes Jahr für den Staatspreis Unternehmensqualität bewerben. „Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis, die Erreichung des Finales sowie die Nominierung zum Staatspreis Unternehmensqualität 2025 und darauf, den Titel „Exzellentes Unternehmen Österreichs 2025“ tragen zu dürfen!“, so Geschäftsführer Gerhard Eckstein. „Dieser Erfolg ist Lohn für die intensive Arbeit der letzten Jahre und motiviert uns, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen“. Verleihung Staatspreis 2025[
Ausstellung „Akt“ in der Burg Hasegg

Über den ganzen Sommer fand in der Burg Hasegg in Hall die Ausstellung AKT (Ausdruck – Körper – Tabu) statt. Die Ausstellung wurde organisiert und kuratiert von Erika Maier, Leiterin der WITA Kunstgruppe der W.I.R. gemeinnützigen GmbH. Neben KünstlerInnen unserer tagesstrukturellen Einrichtungen WITA und Werkerei, stellten KünstlerInnen aus Deutschland, Südtirol/Italien und aus anderen Bundesländern aus. Insgesamt 29 KünstlerInnen – mit und ohne Behinderung! Inhaltlich ging es bei der Ausstellung um– gerade im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderungen – oftmals noch tabuisierten Themen: Körper, Nacktheit, Sexualität, Erotik und Sinnlichkeit. Ein wichtiges Ziel war es, zur Sichtbarmachung dieses Tabus beizutragen. Gerade die Kunst ist prädestiniert, Perspektiven zu verändern und Normen in Frage zu stellen. Erwähnens- und sehenswert ist der Film, der zur Ausstellung gedreht wurde. Dafür gebührt dem Kameramann und Regisseur Heinz Fechner, dem Komponisten Egid Jöchl sowie der Kulturwissenschafterin Nadja Köfler und natürlich Kuratorin Erika Maier ein besonderer Dank!
WITA-Kunstschaffende auf großer Reise!

Bereits zum dritten Mal zeigte die Galerie „Alte Turnhalle“ mit Wolfgang Sautermeister, dem Kurator und künstlerischen Leiter der Malwerkstatt in der Lebenshilfe Bad Dürkheim, eine Zeichnungsausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus inklusiven Ateliers sowie anderen Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Behinderungen aus Deutschland und ganz Europa. Nach der großen Resonanz auf „Bleistiftgebiete“ 2022 war es für den Organisator an der Zeit, das große Thema der Zeichnung wieder aufzugreifen. Die Galerie „Alte Turnhalle“ konzipiert ihre Ausstellung divers. Gerade im Dialog der Werke so unterschiedlicher Menschen entstanden interessante Beziehungen. Die Begegnungen der Kunstschaffenden untereinander und mit dem Publikum ist ebenfalls von Bedeutung. Pascal Gollè aus dem Kunstbereich im WITA erhielt von Herrn Sautermeister die ehrenvolle Einladung, sich mit drei Bildern an der Ausstellung zu beteiligen. Das nahmen die Mitglieder des Kunstbereichs im WITA (Pascal Gollè mit Mutter Stella, Karin Meyer, Daniela Eisenstecken) mit ihren Unterstützenden Erika Maier und Christoph Lechleitner zum Anlass, nach Bad Dürkheim zu fahren und sich die Ausstellung anzusehen. Daniela Eisenstecken berichtet von der Reise: „Die Aufregung war groß, wir konnten nach einiger Zeit wieder mal zu einer Exkursion nach Deutschland fahren. Es war eine lange Busfahrt, doch wir haben es trotzdem genossen. Wir hatten ein schönes Hotel und am Abend sind wir in der Hotelbar bei einem gemütlichen Drink gesessen. Die Ausstellung in der „Alten Turnhalle“ war fantastisch, wir sahen viele Werke von ganz unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern. Wir konnten viele gute Gespräche führen und Kontakte knüpfen. Das inspiriert uns wieder für unsere Arbeit. Es war ein sehr schöner Ausflug und wir haben viel gelernt und gesehen. Besonders freut es mich, dass Pascal seine Bilder so gut verkauft hat.“
Sinnliche Schönheiten

Sinnliche Schönheiten im Schallerhaus in Mils! Vom 7. bis 13. Juni 2024 fand im Schallerhaus in Mils eine Ausstellung mit Werken von KünstlerInnen der WITA-Kunstwerkstätte statt. Bei der Vernissage am 6. Juni hieß Peter Grassl im Namen der Gemeinde Mils die KünstlerInnen willkommen und eröffnete die Ausstellung. Sowohl die Vernissage als auch die weiteren Ausstellungstage waren sehr gut besucht, wir erhielten sehr positive Rückmeldungen und viel Anerkennung. Auch zahlreiche Werke fanden Käufer. Die Ausstellung hatte den Titel „Sinnliche Schönheiten“. Über einen längeren Zeitraum beschäftigten sich die KünstlerInnen mit dem Thema Sinnlichkeit und Erotik. Sie wurden dabei von Frau Nadja Parisi begleitet. Nach dieser intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik, wurde versucht, das Thema künstlerisch aufzuarbeiten. Werden die Begriffe Liebe, Erotik, Sinnlichkeit, Lust oder sexuelle Bedürfnisse im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderungen verwendet, ist selbst in unserer aufgeklärten Zeit noch eine Tabuisierung zu beobachten. Viele Menschen glauben leider immer noch, dass Menschen mit Behinderungen asexuell sind oder ihnen der Wunsch nach Erotik, Intimität und sexueller Erfüllung fehlt. Umso erfreulicher ist es, dass sich Projektleiterin Erika Mair mit den KünstlerInnen Karin Meyer, Daniela Eisenstecken, Günter Laimgruber und Pascal Gollè von der Kunstwerkstatt WITA, einem Projekt der W.I.R. gemeinnützigen GmbH, dem Thema „Sinnlichkeit und Erotik“ gewidmet hat. Kunst kann dazu dienen, Perspektiven zu verändern und Normen in Frage zu stellen. Die entstandenen Bilder und Texte nähern sich mit hoher Sensibilität einem tabuisierten Thema an. Es ist sehr gut gelungen, damit auf künstlerisch beachtliche Weise umzugehen – lustvoll und offen, aber ohne vorzuführen. Sehr selbstverständlich und ehrlich konnten sich die KünstlerInnen mit ihrer Sinnlichkeit und Erotik, ihrer Lust, aber auch mit ihren Sehnsüchten auseinandersetzen und damit zu einer „Sichtbarmachung“ dieses Tabus beitragen. Wir werden weiterhin versuchen, Formate zu finden, um Behinderung und Sexualität zu erzählen und letztlich den gesellschaftlichen Umgang damit zu verändern. Herzlichen Dank an Projektleiterin Erika Mair, Nadja Parisi und besonders an die KünstlerInnen
WIR ist Mitglied im internationalen Netzwerk POS (Personal Outcomes Scale) „Lebensbegleitung“ ist unser Schlüsselprozess, worin sämtliche Aufgaben der Unterstützung unserer KlientInnen zusammengefasst sind. Diese Unterstützungsleistungen betreffen alle Lebensbereiche der KlientInnen. Dabei ist ein wesentliches Postulat, dass die KlientInnen Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten sein sollen, selbst eine tragende Rolle einnehmen und wir gewissermaßen als „Brücke“ zur Gemeinschaft fungieren. Der Prozess der Lebensbegleitung soll ein Höchstmaß an Lebensqualität für unsere KlientInnen garantieren. Lebensqualität verstehen wir – in Anlehnung an das Konzept von Robert L. Schalock, Miguel A. Verdugo und anderen – als ein multidimensionales Konzept, basierend auf der Tatsache, dass die Lebensqualität eines jeden Menschen von persönlichen und umweltbezogenen Faktoren und deren Wechselwirkung beeinflusst wird. Das Konzept umfasst die Faktoren Unabhängigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und Wohlbefinden und es geht im Wesentlichen darum, die Menschen in diesen Faktoren zu stärken. Jeder Klient/jede Klientin soll sich darauf verlassen können, dass seine/ihre Wünsche und Ziele als wertvolle handlungsleitende Impulse in den Begleitprozess eingehen, sorgsam in konkretes Handeln umgesetzt und schließlich gemeinsam evaluiert werden. Die Prozessevaluation findet einerseits jährlich im Jahresgespräch bzw. umfassend alle 3 Jahre mittels der POS-Skala statt. POS bedeutet „Personal Outcomes Scale“ und ist ein wissenschaftlich fundiertes und gleichzeitig praxistaugliches Messinstrument, das der Erfassung der individuellen Qualität des Lebens von Menschen dient. Die Personal Outcomes Scale ist ein Produkt der Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftler an der Universität Gent (Belgien) mit der Stiftung Arduin (NL). Zu jeder der 8 Domänen wurden zu Beginn der Entwicklung von einem internationalen Team aus Forschern, Praktikern und Menschen mit Assistenzbedarf sowie Angehörigen Indikatoren entwickelt und getestet. Am Ende des Entwicklungsprozesses entstand der jetzt vorliegende Fragebogen mit 48 Indikatoren mit je 3 Antwortmöglichkeiten. Erhoben werden die Informationen in einem als Gespräch geführten Interview. Die als Ergebnis erzielten Punktwerte für die einzelnen Domänen sowie für die individuelle Qualität des Lebens insgesamt können dann gemeinsam reflektiert und für den Assistenzprozess genutzt werden. In der POS schätzen Klientinnen ihre Lebensqualität also selbst ein („Selbstbericht“), in einem weiteren Schritt bringen MitarbeiterInnen ihre Sicht der Dinge ein („direkte Beobachtung“). Auf individueller Ebene lassen sich somit konkrete Maßnahmen ableiten, um die Lebensqualität zu erhöhen. Auf Organisationsebene dienen die Ergebnisse u.a. zur Identifikation von Entwicklungen in der Organisation bzw. im Prozess, damit gegebenenfalls der Ableitung von Maßnahmen zur Verbesserung der Prozessqualität, dem internen Benchmark oder dem Überblicksgewinn über einen längeren Zeitraum. Die WIR gemeinnützige GmbH ist nach einem festgelegten standardisierten Verfahren und einer entsprechenden Überprüfung nun das einzige österreichische Mitglied (aktuell wird die POS bereits in elf Ländern eingesetzt) des internationalen Netzwerkes zur POS-Anwendung, was uns mit großem Stolz erfüllt.
W.I.R. selbst-ver-ständlich

Autismus als ein Musterbild von Besonderheiten lässt die Bezeichnung von autistischen Zügen obsolet zurück. In der Auseinandersetzung lehnt sich das gemeinsame Arbeiten an einen verhaltensmodellierenden Ansatz, mit individuellen Strategien und Maßnahmen. W.I.R. verstehen auseinandersetzend unsere Aufgabe in der Kommunikationsförderung und in der Förderung von Fähigkeiten für Bewältigungsstrategien der Alltagssituationen. Zwei Mitarbeiter*innen, die einschlägige Ausbildungen zum Thema Autismus begangen haben, wurden dazu von uns für unseren Blog befragt. Was ist für dich am eindrücklichsten in der Arbeit mit Menschen aus dem Autismus Spektrum? Ich mag es, dass Menschen im Autismus Spektrum sehr klar und direkt sind und sie in sich sehr logische und gut nachvollziehbare Gedankengänge haben. Dazu kommt auch ein eigener Humor, welcher sie auszeichnet, finde ich. (Martin W.) Durch meine Arbeit mit Emilia darf ich eine andere Welt kennen lernen. Autismus lässt sich mit unserer Wahrnehmung nicht vergleichen. Es unterscheidet sich dermaßen, dass ein echtes Interesse sowie eine gute Ausbildung und Weiterbildung ungemein wichtig sind. Ich versuche, mich ständig in „ihre Welt“ zu versetzen, mit ihren Augen zu sehen, mit ihren Ohren zu hören usw. In jeder Situation überlege ich, was sie braucht, um diese Situation erleben zu können und nicht nur zu „überstehen“. Es gibt nur wenige Dinge, die ich ihr und mir nicht zutraue. Es braucht „nur“ die richtige Vorbereitung…für sie und mich. Und natürlich braucht es im Autismus Spektrum sehr viel Vertrauen um Neues zuzulassen. Für mich ist Autismus keine Behinderung oder gar Störung, es ist einfach eine andere Wahrnehmung, die andere Unterstützung braucht als wir es benötigen. Oft beneide ich Emilia sogar, dass sie in einer Welt leben kann, wo sie sich keine Gedanken machen muss bzw. kann, was andere über sie denken. (Sonja W.) Welche Aspekte in der Ausbildung haben Dich am meisten angesprochen? Der Satz: Kennst du einen Autisten, dann kennst du einen. Welcher besagt, dass diese Menschen genauso unterschiedlich sind wie wir alle. Die Herausforderung sich in diese Lebenswelten einzudenken und zu fühlen bereichern meine Arbeit und die Begegnung mit Menschen aus dem Spektrum sehr. Es geht immer mal darum „quer zu denken“ bzw. um ein neues Paradigma. (Martin W.) Meine Ausbildung hat mich noch weiter in die Autismus-Welt eintauchen lassen. Es gab unzählige AHA-Momente! Es wurde immer und immer wieder erklärt, wie unabdingbar es im Autismus ist, dass ALLE im Team die GLEICHEN Handlungsabläufe durchführen. Aber die stärkste Aussage und Ermutigung war für mich, dass ALLES schaffbar ist! Es erfordert unglaubliche Disziplin, Geduld, Beharrlichkeit, Feingefühl und Empathie, aber es ist alles erreichbar! Das macht Mut. (Sonja W.)
Das Recht auf Arbeit

Seit 26.Oktober 2008 ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich in Kraft. In der Behindertenrechtskonvention wird in Artikel 27 das Recht auf Arbeit von Menschen mit Behinderungen thematisiert: Die Vertragsstaaten – somit auch Österreich – erkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Arbeit an. Das bedeutet, dass auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf ein Recht darauf haben, sich den Lebensunterhalt durch Arbeit selbst zu verdienen. Arbeit ist aber viel mehr als nur die Sicherung des ökonomischen Überlebens. Sie spielt eine wesentliche Rolle bei der Zuweisung des sozialen Status, aber auch für die Entwicklung der Identität. Sie trägt massiv zur sozialen Anerkennung bei und ist ein wichtiger Faktor dafür, ob eine Person als gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft angesehen wird. Die Leistung „Inklusive Arbeit“ der Tiroler Behindertenhilfe, die im Tiroler Teilhabegesetz festgeschrieben ist, hat die Aufgabe dieses Recht für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu ermöglichen. Seit August 2022 bietet die WIR gGmbH diese Leistung im Café im Erzspeicher für 3 KlientInnen an. Die Menschen mit Behinderungen haben dort eine sozialversicherungspflichtige Anstellung nach Kollektivvertrag und bekommen die gesamte Arbeitszeit über Assistenz. Dadurch können sie individuell nach ihren Bedürfnissen unterstützt werden. Ein weiterer Klient ist im Erzspeicher neben seinem Platz in einer Tagesstruktur zusätzlich geringfügig beschäftigt. Dies ist durch das interne Projekt NINA möglich, in dem wir Klientinnen und Klienten, die einen Platz in unserer Tagesstruktur haben, in kleinen, für sie passenden Schritten auf den 1. Arbeitsmarkt begleiten. Über dieses Projekt sind momentan noch 3 weitere KlientInnen bei externen Firmen geringfügig beschäftigt. Klientinnen und Klienten, die einen Inklusiven Arbeitsplatz oder eine geringfügige Beschäftigung haben sagen folgendes über ihre Arbeit: „Ich bin froh, wenn ich was schaffen kann. Arbeit ist anders als Tagesstruktur. Arbeit ist richtig schaffen, damit man was hat.“ „Die Arbeit ist vielseitig. Ich fühle mich sehr wohl“ „Als Mitarbeiterin ist es besser, weil man viel machen und lernen darf und nicht so viel Langeweile hat“
Staatspreis Unternehmensqualität

Erfolgreiche Teilnahme am Staatspreis Unternehmensqualität 2023: Um gut 100 Punkte konnte sich die W.I.R. gemeinnützige GmbH beim Staatspreis Unternehmensqualität 2023 gegenüber 2021 steigern. Damals erreichte W.I.R. das Level „Recognised for Excellence – 5 Sterne“ und die Berechtigung zum Führen der Bezeichnung „Exzellentes Unternehmen Österreichs“. Die mehr als 600 Punkte beim diesjährigen Staatspreis bedeuten einen zusätzlichen 6. Stern und die neuerliche Auszeichnung „Exzellentes Unternehmen Österreichs“. Der Staatspreis Unternehmensqualität ist die offizielle nationale Auszeichnung für ganzheitliche Spitzenleistungen der besten Unternehmen Österreichs und prämiert die besonders erfolgreiche Umsetzung von Excellence-Prinzipien auf Basis des EFQM-Modells. Er wird seit 1996 vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) in Zusammenarbeit mit der Quality Austria vergeben. Am Staatspreis Unternehmensqualität teilnehmende Unternehmen mit hoher Excellence (mehr als 400 Punkte beim Assessment) erhalten zusätzlich die Auszeichnung „Exzellentes Unternehmen Österreichs“. Die W.I.R. gemeinnützige GmbH nahm bereits zum vierten mal am Staatspreis teil und konnte sich dabei von 3 auf 6 Sterne steigern. Damit befindet man sich zweifellos in der Oberliga, wurden doch in Österreich noch nie mehr als 7 Sterne vergeben. Der Weg zum Staatspreis ist ein aufwändiger: Zunächst muss ein umfassender Bewerbungsbogen eingereicht werden, in dem man die betrieblichen Aktivitäten und Ergebnisse – gegliedert nach Kriterien des EFQM-Modells – zusammenfasst und darstellt. Anschließend kommt es zu einem sogenannten „Site-Visit“, wo ein qualifiziertes AssessorInnenteam die Organisation bewertet. Je nach Größe und Komplexität der Organisation sind dafür 1 bis 3 Tage vorgesehen. Am Ende des Site-Visits erhält man ein erstes mündliches Feedback. Der schriftliche Feedback-Report beinhaltet konkrete Verbesserungsansätze und bietet so einen direkten, unmittelbaren Nutzen. Nachdem die Assessments aller BewerberInnen abgeschlossen sind, findet die Jurysitzung statt, bei der die GewinnerInnen bestimmt werden. Die herausragendste Organisation erhält den Staatspreis für Unternehmensqualität. Für besondere Leistungen vergibt die Jury zusätzliche Sonderpreise. Die Auszeichnung „Recognised for Excellence 6 Sterne“ und die Berechtigung zum Führen des Titels „Exzellentes Unternehmen Österreichs 2023“ ist für Geschäftsführer Gerhard Eckstein, sein Qualitätsteam mit Eva-Maria Kranabetter, Alexandra Rieger und Hannes Kosz, aber auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur eine Bestätigung der intensiven und vorbildlichen Arbeit der letzten Jahre, sondern auch Motivation und Ansporn, den Weg der kontinuierlichen Entwicklung, Innovation und konsequenten KlientInnenzentrierung weiterhin zu verfolgen. 2023 wird wohl nicht die letzte Teilnahme am Staatspreis gewesen sein…