Die Rezeptsammlung

Kochbuch

Im WITA werden immer wieder gemeinsame Projekte verwirklicht. Das heißt, jede Gruppe beschäftigt sich über eine längere Zeit mit einem bestimmten Thema. Veronika, Emilia, Alexandra, Meggy und Daniel haben länger überlegt, was sie machen könnten. Bald entstand die Idee, gemeinsam ein Kochbuch, eine Rezeptsammlung, zu gestalten. Mit vielen Rezepten und vielen Bildern. Dies ist ihr Bericht zu diesem Projekt: „Es gab viele Fragen zu klären: Wie soll ein Kochbuch aussehen? Was soll da rein? Welche Rezepte kommen darin vor? Betrifft das Kochbuch nur unsere Gruppe? Oder sollen wir auch die anderen fragen? Es kam die Idee auf, Interviews zu machen. Das heißt, Kolleginnen und Kollegen nach ihren Leibspeisen zu fragen und auch zu fragen, was sie gar nicht mögen und was sie vielleicht noch kochen lernen wollen. Die Gruppe hat dann einen Fragebogen entwickelt. Da Veronika gern mit anderen Leuten redet und auch aufschreiben kann, hat sie sich freudig bereit erklärt, die Kolleginnen und Kollegen zu befragen. Die genannten Gerichte wurden dann in Koch-Workshops nachgekocht. Und das wollten wir dann alles aufschreiben und fotografieren. Tja: und dann kam Corona.  So ein Mist!  Wir konnten also keine Kochworkshops mehr machen. Sogar unser Adventbacken mit Angelika, der Konditorin vom Erzspeicher, fiel aus. Und dann verließ uns leider auch noch Daniel. Und wir mussten ja auch noch unsere allfälligen Aufgaben übernehmen, wie z. B. die Seminarräume herrichten, das Geschirr für alle verräumen und sortieren, Essen austeilen und sooo vieles mehr. Oftmals kamen wir dann gar nicht so richtig zu unserem Projekt. So wurde es leider kein großes Kochbuch – sondern eine kleine Rezeptsammlung. Von Gerichten und Speisen, die wir im vergangenen Jahr zubereitet haben. Als Jause, als Nachmittags-Süßigkeit, als Alternative zum gelieferten Essen oder einfach, weil wir da gerade Super-Lust hatten. So unter uns: auch die Rezeptsammlung hat viel Arbeit, aber auch viel Spaß gemacht. Und auch weil es so klein und fein ist – sind wir stolz auf unser Ergebnis. Wir haben lernen dürfen: Ein großes Kochbuch ist viel Arbeit. Da hatten wir uns wohl anfangs etwas zu viel zugemutet. Einige Rezepte haben wir als Übung zum Schreiben benutzt. Zum Teil waren die Rezepte ein Diktat  oder wir haben die Rezepte abgeschrieben. Die „Rechtschreib-Fehler“ wurden absichtlich nicht korrigiert. Die „Fehler“ gehören zu uns.  Daher sind die handschriftlich geschriebenen Rezepte auch etwas ganz Besonderes.  Auch ist jedes Rezeptbuch immer etwas anders: das kommt davon, dass wir vieles kopiert und vervielfältigt haben und uns beim folieren manchmal auffiel:  dort ist was doppelt, woanders fehlt ein Satz – aber auch das macht es zu etwas Besonderem. Es ist von uns. Also: jede Rezeptsammlung ist sozusagen ein Unikat. Und das ist gut so!“

Meisterehrung 2021

Ehrung4

Nach einer 2-jährigen Pause war es am 22. April 2022 wieder soweit: im Congress Innsbruck konnte wieder die Meisterehrung des Landes Tirol für erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler stattfinden. Auch unser Klient Harald Siegl wurde ausgezeichnet und erhielt für seine Leistungen im Jahr 2021 den „Special Olympics Award“ überreicht. Harald Siegl wurde am 25.7.1987 in Osttirol geboren und war immer schon ein sportlicher junger Mann. 2008 kam er von Osttirol nach Nordtirol und startete seine Wettkampfsportkarriere bei der WIR gGmbh (wo er auch Unterstützung im Wohnen und Arbeiten erhält) in Kooperation mit der Sportgemeinschaft Wattens. Er ist sportlich vielseitig begabt und interessiert, im Sommer stehen ausgedehnte Wanderungen oder das Leichtathletiktraining auf dem Programm, im Winter Schifahren und Langlaufen. Harald Siegl macht alles Spaß und er kommentiert es auch so. Für jede Sportart, die er ausprobiert, ist er zu begeistern und hat durch sein gutes Bewegungsgefühl zahlreiche Erfolge zu verbuchen. Seit gut 2 Jahren trainiert Harald Siegl nun konsequent gemeinsam mit dem Special Sport Tirol und freut sich über die Zeit mit seinen Kumpels, ist fokussiert bei den Trainingseinheiten dabei und hat einen hohen Ehrgeiz entwickelt. Sein Können stellt er regelmäßig in Wettkämpfen (Teilnahme bei Tiroler und österreichischen Meisterschaften des Behindertensportverbands) unter Beweis. 2010 nahm er zum 1. Mal bei den Special Olympics Sommerspielen in St. Pölten teil. Seit damals ist das olympische Fieber bei ihm entbrannt und er hat seit diesem Zeitpunkt keine Spiele ausgelassen. (Klagenfurt – Sommer 2014; Schladming/Ramsau/Graz – Winter  2016, Vöcklabruck – Sommer 2018, Villach – Winter 2020 und jetzt in Vorbereitung auf die Sommerspiele im Juni 2022 im Burgenland).

In der „Werkerei“ ins Gespräch kommen

Seit fast einem Jahr bereichert die „Werkerei“ als zweiter Standort unserer tagesstrukturellen Einrichtung die Haller Altstadt. Mitten in der Haller Altstadt fanden W.I.R. nach längerer Suche einen Standort, um das tagesstrukturelle Angebot zu erweitern. Neben dem Produktions- und Aufenthaltsbereich wurde auch ein kleines Geschäft installiert, das bereits guten Zuspruch bei den HallerInnen findet. Auf insgesamt 300 Quadratmetern werden im ehemaligen Schlecker-Drogeriemarkt handwerkliche und kunsthandwerkliche Produkte hergestellt und zum Verkauf angeboten. Die Werkerei ist neben dem WITA in der Behaimstraße und unserem Cafè im Erzspeicher in der Unteren Lend Teil des tagesstrukturellen Angebotes der W.I.R. gemeinnützigen GmbH. Notwendig ist der zusätzliche Standort geworden, da in tagesstrukturellen Einrichtungen nur noch 15 Personen betreut werden dürfen. Der Standort in der Agramsgasse wurde vor allem deshalb gewählt, weil er in der Altstadt mitten im Geschehen ist. In diesem Umfeld ist sozialräumliches, inklusives Arbeiten ebenso möglich, wie der Austausch mit der Bevölkerung und Kooperationen mit anderen Haller Betrieben oder KünstlerInnen. Die MitarbeiterInnen und KlientInnen der Werkerei freuen sich über BesucherInnen und haben nichts dagegen, wenn man ihnen bei der Arbeit über die Schulter schaut, auf einen Ratscher vorbeikommt und natürlich auch, wenn man sich für ihre Produkte interessiert. Angeboten werden Dinge für den täglichen Bedarf oder zur Dekoration. Selbstverständlich sind weiterhin auch die altbewährten Zündlinge im Angebot, aber auch Glückwunschkarten, Bilder und kleine Kunstwerke aus Ton oder die beliebten Filzseifen. Die Werkerei ist sehr offen für Kooperationen mit HandwerkerInnen und KünstlerInnen und bietet diesen auch die Möglichkeit, ihre Produkte in der Werkerei zu platzieren und zum Kauf anzubieten. Auch eine Übernahme von Produktionsschritten ist möglich. Ein weiteres Ziel ist die Einbindung von KünstlerInnen und die Durchführung von Ausstellungen, um die eindrucksvollen Räumlichkeiten mit Blick auf die alte Stadtmauer einem breiteren Publikum näher bringen zu können. Die „Werkerei“ – Haller Altstadt, Agramsgasse 7-9

Lebenslanges Lernen – Bildung im WIR

WIR verändern uns! Unsere Tagesstruktur wurde auf drei Standorte aufgeteilt. In unserem Standort WITA in der Behaimstraße gibt es nun zwei Gruppen. Die Kunstgruppe und die Bildungsgruppe. Im Sinne des lebenslangen Lernens verstehen wir Bildung sehr offen und beziehen viele unterschiedliche Dinge mit ein. Die Welt um einen herum verändert sich rasend schnell. Indem wir offen dafür sind Neues zu lernen, können wir Kompetenzen entwickeln um den Veränderungen ganz entspannt begegnen zu können – auch wenn wir nicht mehr in die Schule gehen. Die Bildungsgruppe beinhaltet viele verschiedene Angebote: wir erweitern unsere persönlichen und sozialen Fähigkeiten, wir üben alltags- und lebenspraktische Dinge wie z.B. Einkaufen bis hin zu Arbeitstrainings und der nachhaltigen Integration auf den Arbeitsmarkt. Welche Themen bearbeitet werden sollen, entscheiden die KlientInnen gemeinsam mit ihren UnterstützerInnen. Das findet durch direkte Gespräche in der alltäglichen Begleitung statt, aber auch durch regelmäßige Interessenserhebungen in der gesamten Einrichtung. So stellen wir sicher, dass jeder seine Interessen und Wünsche äußern kann. Wissen kann auf unterschiedliche Weisen vermittelt werden. Daher passen wir die Form an das Thema an. Von Kursen über Workshops, Fortbildungen oder auch nur kurzen Gesprächen ist alles dabei. Dafür vernetzen wir uns mit Firmen, Schulen und anderen Einrichtungen. Denn es ist nicht nur wichtig Information zu bekommen, sondern der Austausch – also der Informationsfluss in alle Richtungen – ist wichtig. Jeder kann von jedem lernen. Jeder Mensch hat seine Kompetenzen und seine Expertise. Diese Ressourcen wollen wir nutzen.

Vieles NEU in Tulfes!

Nach mehrmonatigen Umbauarbeiten erstrahlt unser Wohnhaus in Tulfes in neuem Glanz. Ermöglicht wurde dieses Vorhaben durch die Kofinanzierung durch das Land Tirol und der Europäischen Union im Rahmen des Programmes für ländliche Entwicklung (LE 14-20). Schon im letzten Jahr konnten wir ein umfangreiches Umbauprojekt aus Mitteln des Programmes für ländliche Entwicklung (LE 14-20) umsetzen: den barrierefreien Umbau unseres Wohnhauses in Fritzens. Bei LE 14-20 handelt es sich um eine Kofinanzierung von Land Tirol und Europäischer Union mit dem Ziel, eine moderne, effiziente und nachhaltig produzierende Landwirtschaft zu fördern, die regionale Wirtschaft und die Gemeinden zu unterstützen und soziale Akzente zu setzen. Nach mehrmonatigen Umbauarbeiten erstrahlt nun auch unser Wohnhaus in Tulfes in neuem Glanz! Durch die räumlichen Adaptierungen wurden drei kleine, weitgehend autonome Einheiten mit dem Ziel geschaffen, einerseits noch besser auf die individuellen Bedürfnisse der KlientInnen eingehen zu können, andererseits, um das in der großen Gruppe vorhandene Konfliktpotential und den Lärmpegel zu verringern. Das Wohnhaus verfügt nach dem Umbau nun über eine zusätzliche Wohnküche im Untergeschoß, mit direktem Zugang zum Garten. Somit ist nun in jedem der drei Stockwerke eine Küche vorhanden, sowie die Möglichkeit, dort auch die Mahlzeiten einzunehmen. Der Einbau eines weiteren Treppenliftes, der vom Erdgeschoß in das Obergeschoß führt, ermöglicht einen barrierefreien Zugang zu allen Wohnbereichen des Wohnhauses. Alle drei Badezimmer des Wohnhauses wurden barrierefrei gestaltet und mit einem Notruftaster ausgestattet. Im Obergeschoß sorgt ein zusätzliches WC für eine erhöhte Wohnqualität. Der Gartenbereich vor dem Untergeschoß wurde ebenfalls umgestaltet und zwei zusätzliche Zugänge zum Garten geschaffen. Die Neugestaltung der Stützmauer sorgt für einen zusätzlich nutzbaren Terrassenbereich, sowie für eine optische Aufwertung des gesamten Gartenbereiches. Die Terrasse im Erdgeschoß wurde mit rutschfesten Steinfliesen und einem Sonnenschutz ausgestattet, so dass der Aufenthalt auf der Terrasse auch an heißen Sommertagen möglich sein wird. Das Wohnkonzept wurde erneuert und an die geänderten Gegebenheiten angepasst. Es freut uns, dass das Wohnhaus Tulfes nun in jeder Hinsicht zukunftsfit ist und bedanken uns herzlich bei den Geldgebern und natürlich auch bei den ausführenden Firmen für ihre professionelle Arbeit.

Barrierefreier Umbau unseres Wohnhauses Fritzens

Den ganzen Herbst über wurde in Fritzens eifrig gebaut, um unser dortiges Wohnhaus barrierefrei zu machen. Möglich gemacht wurde dieses Projekt durch eine Kofinanzierung von Land Tirol und Europäischer Union im Rahmen des Programmes für ländliche Entwicklung (LE 14-20). Die ländliche Entwicklung ist ein zentrales Element der österreichischen und europäischen Agrarpolitik. Mit dem Programm für ländliche Entwicklung (LE 14-20) wird eine moderne, effiziente und nachhaltig produzierende Landwirtschaft gefördert, werden die regionale Wirtschaft und die Gemeinden unterstützt und soziale Akzente gesetzt. Die Erarbeitung der Programminhalte erfolgten gemeinsam mit VertreterInnen aus Politik, Landwirtschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung im Rahmen eines breit angelegten und transparenten Beteiligungsprozesses. FörderwerberInnen konnten ihre Anträge für bestimmte Vorhaben direkt in den Bundesländern einreichen. Anträge für Projektmaßnahmen wurden nach einem Aufruf zur Einreichung bzw. einem festgesetzten Stichtag einem Auswahlverfahren unterzogen. Unter Anwendung von Auswahlkriterien wurden die Anträge nach ihrer Qualität gereiht und in Abhängigkeit vom festgelegten Budget für eine Förderung ausgewählt. Auch die W.I.R. gemeinnützige gGmbH hat einen Projektantrag eingereicht und zwar für den barrierefreien Umbau unseres Wohnhauses in Fritzens. Es freut uns sehr, dass unser Antrag als förderungswürdig angesehen und ausgewählt wurde. Wesentlichste Maßnahme war die Errichtung eines Personenliftes. Dazu wurde im nördlichen Hausteil ein eigener Liftschacht errichtet, mit Anschlüssen in die jeweiligen Etagen. Da im Wohnhaus auch Menschen mit starken körperlichen Einschränkungen leben, wird deren Mobilität und Selbständigkeit dadurch deutlich erhöht. Mit der Installierung eines Treppenliftes zum Ausgleich des Niveauunterschiedes im Erdgeschoss wurde das gesamte Wohnhaus barrierefrei. Durch zusätzliche Baumaßnahmen im Inneren erhielt das Gebäude einen zeitgemäßeren Standard. Damit ist der Standort Fritzens für die nächsten Jahre gesichert, was nicht nur den dort wohnenden Menschen, den ca. 20 MitarbeiterInnen sondern auch der lokalen Wirtschaft und dem sozialen Zusammenleben im Ort großen Nutzen bringt. Wir bedanken uns herzlich beim Land Tirol und der Europäischen Union für die Unterstützung unseres wichtigen Projektes!

Beratung & Service

In den zwei ersten Sätzen des Positionspapiers der W.I.R. gGmbH kommt der Leitgedanke zum Ausdruck: „Unsere Vision ist eine inklusive Gesellschaft, in der alle Menschen in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit, mit oder ohne Behinderungen, anerkannt und wertgeschätzt zusammenleben. Unsere Mission sehen wir darin, ein innovativer Lebensbegleiter von Menschen mit Behinderungen bei einem barrierefreien, gleichberechtigten und selbstbestimmten Leben zu sein.“ Die prägenden Leitbegriffe unserer Dienstleistungsangebote sind dabei u.a. Personenzentrierung/Sozialraumorientierung, Teilhabe und Inklusion, Selbstbestimmung und Selbstvertretung sowie Mitwirkung in sozialen Netzwerken. Hier finden Sie unser Leitbild in der Leicht-Lesen-Form. Download Positionspapier WIR Wir – das Team der Stabstelle „Beratung& Service“ – verstehen uns dabei als Anlaufstelle für alle Klientinnen, Klienten und ihre Begleitpersonen. Wir wollen durch unser Tun eine optimale Unterstützung des Lebensbegleitungsprozesses bieten. Bereits im Rahmen der Anfragen informieren und beraten wir Interessierte über unsere Angebote, den Ablauf der Aufnahme oder gegebenenfalls Alternativen. Bei Freiwerden eines Platzes arbeiten wir gemeinsam mit dem Bereich daran, diesen nachzubesetzen. Wir verfassen bei einer Verlängerung der Dienstleistung auch die Verlaufsberichte. Unser Kernprozess „Lebensbegleitung“ steht dabei im Mittelpunkt unseres Tuns. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit Klientinnen, Klienten und den Teams eine höchstmögliche Lebensqualität anzustreben. Dazu zählt auch das „Abbilden“ der Dienstleistung, also die Dokumentation der Lebensbegleitung. Auch die Evaluierung und Weiterentwicklung unseres Hauptprozesses fällt in unsere Zuständigkeit. Uns ist der persönliche Kontakt wichtig. Dieser zeigt sich nicht zuletzt in der Durchführung von Workshops oder der Moderation der Willkommens-, Jahres- und Abschlussgespräche. Selbstvertretungsaktivitäten sind uns ein großes Anliegen. Wir unterstützen die KlientInnenvertretung laufend in ihren Sitzungen und Tätigkeiten innerhalb und außerhalb unserer Einrichtung. Wir sind – in enger Zusammenarbeit mit der KlientInnenvertretung – auch Anlaufstelle für Beschwerden der Klientinnen und Klienten. Im Sinne der Sozialraumorientierung vernetzen wir uns auch mit anderen Trägern und Einrichtungen, nehmen an Netzwerktreffen und Veranstaltungen teil. Auch Einladungen von Ausbildungseinrichtungen und Schulen nehmen wir gerne an, um unser Konzept der Lebensbegleitung und das Personenzentrierte Denken, Planen und Handeln zu vermitteln. Willst du schnell gehen, geh allein. Willst du weit kommen, geh gemeinsam mit anderen (Sprichwort aus Kenia)

Special Olympics in Villach 2020

Unsere TeilnehmerInnen der Special Olympics sind überwältigt und sprachlos! Die stolze Medaillenbilanz – 3 × Gold – 2 × Silber – 3 × Bronze! Es waren sensationelle Spiele, mit unglaublichen Momenten und Emotionen, die noch ewig in Erinnerung bleiben werden. Ein großes Dankeschön an alle die uns unterstützt haben. Resümee: 900 Sportler haben sich in Villach gemessen, 712 Medaillen wurden vergeben! Unvergessliche Momente und Tränen der Freude! Den besten jeder Sportart wurde der Titel „Österreichischer Meister“ verliehen. Zum ersten Mal in der Geschichte von Special Olympics war Tanzen als offizielle Disziplin mit dabei – die Tänzer begeisterten das Publikum im Congress Center Villach. Ebenso Premiere feierte das erste Nightrace in der Geschichte von Special Olympics – aufgrund seines Erfolges sind Wiederholungen wohl vorprogrammiert. Die Special Olympics Athleten haben ihr Bestes gegeben, mit Kollegen mitgefiebert, Freudentränen vergossen, alte Bekannte getroffen und neue Bekanntschaften geschlossen. Bei einem emotionalen Abschluss in der Stadthalle hieß es dann Abschied nehmen und nun gilt es die unvergesslichen emotionalen Momente in Erinnerung zu bewahren. Michaela Schörgendorfer – Bronzemedaille über 500m Langlaufen Christine Holzknecht – Silbermedaille über 500m und 4.Platz über 1000m Langlaufen Harald Siegl – Bronzemedaille über 500m, Silbermedaille über 1000m und Goldmedaille in der Staffel über 4mal 1000m Rebecca Schweiger – Bronzemedaille über 1000m und Goldmedaille über 500m Andreas Gamper – Goldmedaille über 1000m, 6.6.Platz über 500m und Goldmedaille über die Staffel 4mal 1000m Clemens Enzenberg – Teilnahme am 500m und 1000m Bewerb und Goldmedaille in der Staffel über 4mal 1000m Langlaufen.

Konferenz der Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter

Vom 18. bis 20. September 2019 hat die Europäische Konferenz der Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter in Graz stattgefunden. Diese Konferenz findet alle 2 Jahre statt. Organisiert wird sie von der Europäischen Plattform der Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter. In Graz haben sich Menschen aus 18 Nationen getroffen. Auch die W.I.R. Klientinnen- und Klientenvertretung war mit Kaspar Modersbacher, Margot Schermann, Alexander Jordan und Franz Josef Geisler mit dabei. Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl hat alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt und zu einem Abend-Empfang im Grazer Rathaus eingeladen. László Bercse, Vorsitzender der Europäischen Plattform der Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter und Jyrki Pinomaa, Präsident von Inclusion Europe, haben die Konferenz eröffnet. Es gab viele Vorträge und Arbeitsgruppen, in denen über die Themen geredet und gearbeitet wurde. Themen waren u.a. Teilhabe am politischen Geschehen, Einforderungen von Rechten und Vernetzung. Bei den Vorträgen und in den Arbeitsgruppen waren Englisch und Deutsch die Hauptsprachen. Es hat für alle eine Übersetzung gegeben. Margot Schermann sagt, dass sie viel über die Politik dazu gelernt hat und dass sie sich nun besser auskennt. Das ist wichtig für ihre Arbeit als Vertreterin. Für sie war es ein sehr großes Erlebnis, so viele Menschen aus so vielen Staaten zu treffen und mit diesen zu arbeiten. Kaspar Modersbacher findet es für die Zusammenarbeit in der Vertretung gut, dass sie gemeinsam bei der Konferenz waren. Er findet es auch gut, dass er sich mit vielen Selbstvertreterinnen und Selbstvertretern vernetzen konnte. Bei der Konferenz wurde es sehr deutlich, dass die rechtliche Lage von Menschen mit Behinderungen in der Europäischen Union sehr unterschiedlich ist. Zum Beispiel dürfen Menschen mit Behinderungen nicht überall bei politischen Wahlen mitmachen. Die UN-Behindertenrechtskonvention verlangt dies aber. Für die W.I.R.-Vertreterinnen und Vertreter war die Teilnahme an dieser Konferenz eine wichtige Erfahrung. Es ist klar geworden, dass wir für eine inklusive Gesellschaft noch sehr viel tun müssen.

Ausstellung Burg Hasegg

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Von 16.-22. Mai 2019 veranstalteten „ WIR“ gemeinsam mit der Fachberufsschule für Garten-Raum-Mode sprich garamo eine Ausstellung in den wunderschönen Räumlichkeiten der Burg Hasegg. Künstler und Berufsschüler durften sich über das rege Interesse von vielen Kunstinteressierten Leuten erfreuen. Bei der Vernissage und auch in der anschließenden Ausstellung  wurden in gemütlicher Stimmung bei Speis und Trank und Live Musik die Werke bewundert und auch einige davon verkauft. Alles in Allem war es sehr schön und ein großer Erfolg! „WIR“ möchten uns hiermit nochmals bei allen Unterstützern bedanken.[/vc_column_text][vc_gallery type=“image_grid“ images=“3946,3945,3947,3944,3953,3951,3952,3950,3948,3943,3941,3942,3949,3957,3956″][us_separator show_line=“1″][vc_column_text]Mein Name ist Franz Josef Geisler Ich bin 44 Jahre alt und in Hall geboren. Seit 2009 wohne ich in Absam. Schon früh habe ich die Liebe zur Malerei entdeckt. Sie bereitet mir große Freude. Ich arbeite im WITA in der Kunsthandwerksgruppe (W.I.R. gGmbH). Dort kann ich meinem guten Gefühl für Farben freien Lauf lassen. Am besten kann ich das mit Holzstiften ausdrücken. Mit meinen Bildern habe ich schon an den verschiedensten Ausstellungen in Tirol teilgenommen. Zuletzt bei der ART Innsbruck. In meiner Freizeit gehe ich gerne wandern, skifahren, rodeln und ins Kaffeehaus. Ich freue mich, wenn anderen Menschen meine Bilder gefallen.[/vc_column_text][us_separator show_line=“1″][vc_column_text]Mein Name ist Pascal Golle Ich bin 28 Jahre alt und in Innsbruck geboren. Ich wohne in einer kleinen Wohngruppe der Lebenshilfe in Hall. Meiner großen Leidenschaft, tolle Werke mit Holzbuntstiften auf Papier zu gestalten, kann ich im WITA in der Kreativgruppe (W.I.R. gGmbH) sehr gut nachkommen. Im Herbst 2018 war ich auch bei der AK-Ausstellung im Congress in Innsbruck mit einigen Bildern vertreten. Ich trage oft bunte Kopfbedeckungen, mag‘s lieber gemütlich und esse mit Vorliebe gerne Salamipizza. Es freut mich wenn vielen Menschen meine Bilder gefallen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]